Veranstaltungsdetails

Von vielen längst totgeglaubte Konzepte bedrohen derzeit das erreichte Niveau an Qualität in der Suchtprävention. In den letzten Jahren hatte die Diskussion um Qualitätsstandards und Wirksamkeit in der Prävention viele Fortschritte gemacht. Nachgewiesen unwirksame oder auch potentiell schädliche Ansätze, wie Abschreckung, emotionalisierte Botschaften und reine Informationsvermittlung sind aber bei vielen politischen Entscheidern immer noch die Mittel der Wahl und aktuell wieder en vogue, wenn es um ihre Vorstellung von guter Prävention geht. Hat sich die (sucht-)präventive Fachwelt in den letzten Jahren zu sehr auf ihre eigene fachliche Qualifikation verlassen, und die Fort- und Weiterbildung von Entscheidungsträger/innen vernachlässigt? Viele fachlich abzulehnende Konzepte bieten für Entscheidungsträger insbesondere aus der Politik den Vorteil, dass sie unmittelbar sichtbar und einfach zu vermitteln sind. Wie kann dem strategisch besser begegnet werden? Konzepte wie die europäische Adaption des „Universal Prevention Curriculum“ und andere Ansätze, um Entscheider zu adressieren, werden auf der Tagung unter diesem Blickwinkel vorgestellt und diskutiert.

28Jun09:3017:00Veranstaltung liegt in der VergangenheitFachtagung: "Oben ist das noch nicht angekommen!"Wie können wir die Qualität in der (Sucht-)Prävention gegen populistische Versuchungen sichern?

Workshop: Anwaltschaft für hochwertige Prävention (auf Grundlage des EUPC)

Henrik Jungaberle

Workshop: Das Präventionsgesetz als strukturelle Hilfe für hochwertige Prävention?

Maximilian von Heyden

X
X