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Was tun wenn es brennt – Wie helfe Ich? Teil 1

Dieser Blogeintrag ist ein Auszug aus dem Buch „High Sein – Ein Aufklärungsbuch“ von Jörg Böckem und Henrik Jungaberle. „High Sein“ ist ein Buch, welches nicht bevormunden, sondern informieren will.

Notfallhilfe beim Drogenkonsum – Was tun, wenn es brennt? Teil 1

Wenn eine fremde Person, ein Freund oder eine Freundin vor unseren Augen zusammenbricht oder am ganzen Körper zuckend im eigenen Erbrochenen liegt, kann man schon mal in Panik geraten. Aber so etwas geschieht immer wieder, an jedem Wochenende, in einem Club, auf einem Festival oder auf einer Party. Umso wichtiger, in so einer Situation die Ruhe zu bewahren. Zu wissen, was bei einer Überdosierung, einem Kreislaufkollaps oder Ähnlichem zu tun ist, kann Leben retten – das von Fremden und das von Freunden. Grundsätzlich gilt: Besser zu früh den Arzt rufen als zu spät! Aber was tun, bis Hilfe kommt?

Dieser Blogeintrag ist kein Ersatz für einen Erste-Hilfe-Kurs! Er soll einfache Grundregeln und Fertigkeiten vermitteln, die bei medizinischen Notfällen mit Drogen von Nutzen sein können.

Drogen können ihrer Wirkung nach grob in zwei Gruppen eingeteilt werden: aufputschende (Upper) und beruhigende Substanzen (Downer). Bei Halluzinogenen können sowohl anregende als auch beruhigende Wirkungen auftreten. Die eine Drogengruppe aktiviert also Geist und Körper, die andere macht eher schläfrig und benommen, das heißt, bei aufputschenden Substanzen steht die körperliche und geistige Übererregung im Vordergrund, bei beruhigenden die Dämpfung. Das wiederum bedeutet, dass Überdosierungen abhängig von der Substanz unterschiedliche Folgen haben und unterschiedliche Hilfsmaßnahmen erfordern können.

Werden Substanzen gemischt oder parallel konsumiert, wird das Ergebnis sehr schwer berechenbar. Gleichartige Drogen verstärken sich in ihren Nebenwirkungen, verschiedenartige Drogen sind in ihrem Zusammenspiel überhaupt nicht vorhersehbar. Ein fast schon alltägliches Beispiel ist die Mischung von Wodka mit Energydrinks: Das durch den Energydrink ausgelöste Gefühl der Klarheit und Wachheit bei gleichzeitig verringerter Urteilskraft und eingeschränkten geistigen Fähigkeiten, verursacht durch den hochprozentigen Alkohol, ist eine explosive Mischung und kann zu Unfällen, schweren Ausfallerscheinungen und Überdosierung führen. Zumal der angenehme, den Alkohol überlagernde Geschmack des Energydrinks unter Umständen zum Konsum größerer Mengen verführt.

Upper, die den Körper und den Geist aufputschen, sind beispielsweise Ecstasy, Kokain, Amphetamine wie Crystal Meth oder Speed, aber auch Ritalin, Koffein und Ephedrin. Ein ähnlicher Effekt kann aber auch durch die in dieser Hinsicht allerdings weniger gefährlichen Substanzen LSD und Psilocybin verursacht werden. Diese Substanzgruppen unterscheiden sich aber in ihren Wirkungen: Amphetamine verursachen in der Regel keine »Visuals« (tagtraumähnliche Imaginationen), Halluzinationen oder Sinnestäuschungen wie LSD oder Psilocybin, dafür manchmal ein Gefühl der Unverwundbarkeit, gesteigerte Wachheit und körperlichen Antrieb. Gemeinsam ist diesen Stoffen die angeregte oder überdrehte Aktivierung von entweder Körper oder Geist oder beidem. Es besteht ein erhöhtes Risiko für Herzinfarkt und Kreislaufkollaps. Das betrifft gesundheitlich vorbelastete Personen natürlich noch stärker.

Downer, die Körper und Geist eher dämpfen, sind Alkohol, Cannabis oder Opiate, zum Beispiel Heroin oder Codein. Die Hauptgefahr bei einer Überdosis mit diesen Substanzen ist eine Bewusstlosigkeit und darauffolgende Verstopfung der Atemwege, zum Beispiel durch die Zunge, Schleim oder Erbrochenes. Auch das Aussetzen der Schutzreflexe, wie zum Beispiel des Hustenreflexes, kann dazu beitragen: Der Hustenreflex sorgt dafür, dass Erbrochenes wieder aus der Lunge entfernt wird. Wenn die konsumierende Person ihre Spucke oder ihr Erbrochenes nicht aushusten kann, droht Erstickung. Bei manchen Substanzen, vor allem den Opiaten, kann eine Überdosierung auch zu einer lebensgefährlichen Herabsetzung der Atemfrequenz bis zum Atemstillstand führen. Dann ist es notwendig, die jeweilige Person dazu zu bringen, wieder selbständig zu atmen.

Regeln für Notfallhelfer

Im Umgang mit einer hilflosen Person gelten folgende Hinweise:

  • Bring dich selbst nicht in Gefahr: Ist der Ort sicher? Vorsicht im Straßenverkehr oder in einer Menschenmenge. Wenn Scherben, Nadeln oder Ähnliches herumliegen, zuvor zur Seite schieben.
  • Wichtig ist es, ruhig zu bleiben! Du bist der Helfer, nicht der Patient.
  • Auch wenn du die hilflose Person kennen solltest, stelle dich mit Namen vor, erkläre, was du als Nächstes tust, und konzentriere dich auf das Notwendige. Ein Notfall ist nicht der Zeitpunkt für Schuldzuweisungen oder einen Vortrag über Fehlverhalten.
  • Hab keine Angst, etwas Falsches zu tun. Jemand braucht deine Hilfe, und Nichtstun könnte das Leben eines Menschen kosten. Das sieht auch das Gesetz so.
  • Finde heraus, welche Substanzen die betroffene Person in welcher Menge konsumiert hat.
  • Im Zweifel Unterstützung rufen. Viele Situationen erfordern professionelle Hilfe. Wenn eine Person bewusstlos ist, keinen oder kaum noch Puls hat und auch auf starke körperliche Reize wie Kneifen nicht mehr reagiert, muss unbedingt ein Notarzt gerufen werden. Die 112 ist die kostenlose europaweite Notrufnummer, die von jedem Telefon aus durchgestellt wird, auch von einem Mobiltelefon ohne Guthaben oder einem, das mit PIN gesperrt ist. Am Telefon so genau wie möglich die Symptome schildern. Bei Drogenunfällen gilt »Hilfe vor Strafe«: Menschen zu retten ist wichtiger, als Drogenkonsum zu ahnden.

 

 

Bei bewusstlosen Personen

  • Den Betroffenen auf den Rücken drehen und bei leicht in den Nacken gelegtem Kopf dessen Atmung überprüfen. Bei selbständig atmenden Personen:
  • In stabile Seitenlage bringen, dadurch Atemwege sichern.
  • Für Frischluftzufuhr sorgen, aber Auskühlung oder Überhitzung verhindern.
  • Nichts in den Mund stecken, auch keine Flüssigkeiten einflößen.
  • Muss sich die Person erbrechen, nichts dagegen tun – was raus ist, kann keinen Schaden mehr anrichten. Erbrochenes darf nicht im Mund oder im Rachen bleiben.
  • Die stabile Seitenlageist der Klassiker unter den Rettungsmaßnahmen. Jeder, der die Führerscheinprüfung hinter sich hat, sollte zumindest schon davon gehört haben. Auch wenn die meisten Fahrschüler möglicherweise dazu neigen, diese Lektion als lästige Pflichtübung auszusitzen und zügig wieder zu vergessen, kann die Kenntnis und Anwendung der stabilen Seitenlage auch bei Drogenunfällen und jeder Art von Kreislaufkollaps Leben retten. Die stabile Seitenlage soll sicherstellen, dass der Bewusstlose nicht an seinem Erbrochenen oder Blut erstickt. Deshalb muss unbedingt die Mundhöhle des Verunglückten kontrolliert und Erbrochenes oder Schleim, notfalls auch ausgeschlagene Zähne, entfernt werden.

 

Bei nicht atmenden Personen:

Einen starken Schmerzreiz setzen, zum Beispiel den Bewusstlosen in den Arm kneifen. Sollte das keinen Effekt haben, direkt mit der Herzdruckmassage beginnen, diese so lange fortsetzen, bis die Person wieder selbständig atmet oder andere Lebenszeichen von sich gibt wie Husten oder gezielte Bewegungen, dann in stabiler Seitenlage lagern. Bei nicht atmenden, bewusstlosen Personen ist es immer gerechtfertigt einen Notarzt zu rufen. Wie bereits oben erwähnt gilt in solchen Situationen immer »Hilfe vor Strafe«.

 

Dies ist der erste von zwei Teilen, welcher sich mit dem Thema Notfallhilfe beim Drogenkonsum beschäftigt. In diesem Teil geht es spezifisch um medizinische erste Hilfe in Notfällen. Im zweiten Teil geht es um die Hilfe für Personen mit schlechten Trips, stark erregtem Zustand oder aggressivem Verhalten.

Das letzte Mal Drogen nehmen – Ein Neuanfang

Dieser Blogeintrag ist ein Auszug aus dem Buch „High Sein – Ein Aufklärungsbuch“ von Jörg Böckem und Henrik Jungaberle. „High Sein“ ist ein Buch, welches nicht bevormunden, sondern informieren will.

Das war’s. Es reicht. Aus. Ich mach das nicht wieder, ich mag nicht mehr, das war definitiv das letzte High. Das letzte Bier, der letzte Joint, die letzte Zigarette, die letzte Nase Speed, die letzte Linie Meth, die letzte Ecstasy-Pille, der letzte LSD-, Psilocybin-Trip oder die letzte Tasse Kaffee. Vielleicht auch die letzte Begegnung mit all diesen Substanzen. Was muss geschehen, damit jemand eine solche Abschiedserklärung verfasst? Und welche Voraussetzungen braucht es, um den endgültigen Abschied auch wirklich durchzuziehen?

Warum es Sinn macht aufzuhören

Das letzte Mal kann die Folge von großem Glück oder großem Unglück sein – einer Begegnung mit einem besonderen Menschen, eines schweren Unfalls, bei dem man selbst oder andere zu Schaden gekommen sind, eines lebensverändernden Ereignisses oder eines langwierigen, ermüdenden Kampfes mit sich selbst. Manchmal verändern sich auch schlicht die Interessen, wenn man älter wird und sich das Leben verändert. Drogen können, wie vieles andere auch, in einer bestimmten Lebensphase eine wichtige Rolle spielen und in einer anderen diese Bedeutung verlieren. Man hat das High in vielen seiner Facetten zur Genüge ausgekostet. Es reicht. Punkt. Aus.

Lebensverändernde Situationen jeder Art können plötzlich oder allmählich eintreten. Eine Schwangerschaft zum Beispiel kann den Blick auf das Leben und das eigene Handeln und nicht zuletzt die Risikoeinschätzung radikal verändern.

Das letzte Mal ist nicht unvermeidlich oder in jedem Fall notwendig. Das letzte Mal ist keine moralische Notwendigkeit, keine zwingende Konsequenz; manche Menschen kiffen, trinken oder trippen bis ins hohe Alter und sind damit glücklich, zufrieden und gesund. Aber die Sache kann sich eben auch anders entwickeln, mit einer – oder allen – Drogen aufzuhören kann naheliegend oder notwendig sein; hilfreich oder nützlich für Beruf, Studium und Alltag.

Manchmal ist es auch eine verantwortliche Entscheidung, mit der Risiken für einen selbst oder geliebte Menschen minimiert oder Schäden vermieden werden. In manchen Fällen ist das letzte Mal allerdings bittere Notwendigkeit, purer Selbstschutz oder eben auch die letzte Abzweigung vor oder nach der Katastrophe.

Durchkommen und neu anfangen

Oft geht dem letzten Mal ein langwieriger Kampf voraus, eine Höllenfahrt zwischen Lust und Frust, getrieben von dem wiederholten verzweifelten Versuch, das eine, das große High noch einmal zu erleben – oft auch wider besseres Wissen. Oder dem Bemühen, Schmerz, Enttäuschung oder Angst zu betäuben und besser ertragen zu können, eine belastende Erinnerung zum Schweigen zu bringen oder einen Verlust zu überwinden. Solche Prozesse können Jahre oder Jahrzehnte dauern; ein Kampf, der nicht selten von körperlicher Abhängigkeit begleitet wird, die auch die schillerndsten Highs allmählich in grottenfinstere Downs verwandelt.

In solchen Fällen ist das letzte Mal fast unvermeidlich. Das Ringen darum, der Kampf gegen die Sucht, hat alle Züge eines Dramas: gute Absichten, böse – meist innere – Widersacher, dramatische Ereignisse, extreme Gefühle, Menschen, die sich abwenden, andere, die ihre Hilfe anbieten oder aufzwingen wollen.

Der Begriff Sucht stammt sprachwissenschaftlich nicht von suchen, sondern von siechen, also von krank sein. Aber natürlich spielt das Suchen nach Glück, Identität, Heimat, Freiheit und die Sehnsucht nach der Verringerung des Leidens oder der Schmerzen dabei eine entscheidende Rolle.

Die Höllenfahrt in die Sucht kann man durch kluge und bewusste Entscheidungen vermeiden. Dazu braucht es allerdings eine realistische Vorstellung davon, wie ein glückliches Leben, eine Zukunft aussehen kann und soll, und die Bereitschaft, hin und wieder über den Tellerrand des Hier und Jetzt hinauszusehen. Der Wunsch nach dem letzten Mal kann entstehen, wenn die Highs schal geworden sind und uns mehr wegnehmen, als sie uns geben; wenn ihre Gleichförmigkeit langweilt, sie uns zu viel Kraft kosten, uns aufhalten und im Weg stehen.

Im Zusammenhang mit Drogengebrauch können neben der Endstation Sucht auch zahlreiche Unfälle geschehen, manche mehr, andere weniger dramatisch. Das eine ist mehr, das andere weniger wahrscheinlich, natürlich. Das Unfallrisiko kann man durch Sorgfalt, Planung und Wissen minimieren, aber leider nicht völlig ausschließen.

Über den Konsum hinauswachsen

Ganz nebenbei geschieht auf dem langen Weg zum letzten Mal etwas sehr Banales, aber doch Entscheidendes: Man wird älter. Das hat unterschiedliche Konsequenzen – andere sehen einen mit neuen Augen, sie siezen einen und erwarten, dass man Verantwortung für das eigene Leben übernimmt. Auch der eigene Körper verändert sich. In der Regel schwindet auch die Risikolust, wenn man älter wird. Manche entwickeln das Bedürfnis nach einer dauerhaften Partnerschaft, einem eigenen Nest und geregelten Tagesabläufen und Strukturen. Sicher, das ist nicht bei jeder, nicht bei jedem so. Aber es geschieht doch relativ häufig. Das bedeutet nicht unbedingt einen vollständigen Abschied vom Substanzkonsum, aber meist führt es dazu, dass sich der Gebrauch verändert – die Häufigkeit, die Menge, die Gelegenheiten.

Aber auch wenn der Entschluss aufzuhören feststeht, gibt es meist nicht nur ein letztes Mal, sondern einige letzte Male: Rückfälle sind, vor allem für jemanden, der süchtig ist, auf diesem Weg die Regel, nicht die Ausnahme. Viele Menschen erleben solche Rückschläge und Motivationstiefs – sie zweifeln an ihrer Entscheidung, fühlen sich nicht imstande, sie umzusetzen, oder haben dem Craving noch nichts entgegenzusetzen. Meist ereignet sich der Rückfall in den ersten drei bis vier Monaten nach dem vermeintlich letzten Mal. Rückfälle bedeuten nicht, dass alle Bemühungen, endlich aufzuhören, scheitern. Wie die Suchtentwicklung ist auch der Ausstieg aus der Sucht ein manchmal langwieriger Prozess, ein Rückfall kann Teil davon sein. Für ein wirklich letztes Mal müssen eben die richtigen inneren und äußeren Bedingungen zusammenkommen. Und das braucht manchmal Zeit und häufig auch Unterstützung.

Es gibt bei allen bekannten Substanzen die Möglichkeit des Selbstentzugs – das bedeutet, dass es manchen Abhängigen unter mehr oder weniger großen Mühen ohne professionelle Hilfe gelingt, mit den Drogen aufzuhören. Aber je nach Substanz und Grad der körperlichen Abhängigkeit kann ein sogenannter »kalter Entzug«, also ohne medizinische Unterstützung, lebensgefährlich sein. Und alleine, ohne Unterstützung, schafft ein Süchtiger den Ausstieg häufig nicht. Neben professionellen Therapeuten können auch Freunde, der Partner oder die Partnerin und die Familie Unterstützung geben.

Selbst wenn der vollständige Ausstieg zunächst nicht funktioniert, ist weniger zu nehmen schon ein Erfolg. Klar, für einen Süchtigen ist es ideal, wenn es ihm gelingt, auf seine Droge komplett zu verzichten. Aber weniger zu konsumieren ist auf jeden Fall eine Verbesserung. Immer.

Viele Mediziner behaupten, wer einmal abhängig war, der bleibe ein Leben lang gefährdet. Das ist nicht nur der veraltete, spaßbefreite Versuch, Menschen zu schocken und vom Drogengebrauch abzuschrecken. Die moderne Hirnforschung gibt Hinweise darauf, dass für ehemals Süchtige auch nach längerer Abstinenz die Gefahr, neue oder alte Abhängigkeiten zu entwickeln, höher ist. Neurowissenschaftliche Experimente zeigen, dass Gehirne von Menschen, die früher exzessiv konsumiert haben, noch viele Jahre später stärkere Reaktionen auf Substanzen aufweisen als die einer normalen Vergleichsgruppe. Aber nicht alle ehemaligen Abhängigen teilen diese Haltung. Für manche ist es im Gegenteil auch wichtig, sich nicht auf diesen Teil ihres Lebens zu reduzieren und darin gefangen zu bleiben, sondern ein neues Bild von sich selbst zu entwickeln, in dem die Sucht nicht das bestimmende Element ist.

Eine Beschäftigung mit dem letzten Mal ist aber nicht nur für Menschen von Bedeutung, die schlechte Erfahrungen mit Drogen gemacht haben, sondern auch ein interessantes Gedankenspiel für alle.

Mein letztes Mal

  1. Welche Rolle spielen Alkohol, Cannabis und Co. heute in eurem Leben? Hat sich euer Leben durch die Substanzen verändert? Wenn ja, in welcher Weise, zum Negativen oder Positiven?
  2. Habt ihr eine Vorstellung davon, wie lange ihr mit diesen Highs leben möchtet? Zwei Monate, zwei Jahre oder ein ganzes Leben? Falls ihr eine sehr schädliche Substanz konsumiert: Wie viele Jahre eures Lebens seid ihr bereit herzugeben?
  3. Fragt euch, was geschehen müsste, damit die Highs, die ihr mit Substanzen erlebt, unwichtig und nebensächlich erscheinen.
  4. Stellt euch vor, ihr wäret 99 Jahre alt und hättet ein aufregendes, glückliches und erfülltes Leben gelebt. Welches Ereignis und welche Umstände hätten euch zum Entschluss bringen können, eine bestimmte Substanz zum letzten Mal zu nehmen?