Prävention und erfahrungsbasiertes Lernen

Gemeinnützig und unabhängig.

Persönlichkeit entwickeln. Gemeinschaft gestalten. Potenziale enftalten.

Das große Ziel der Bildung ist nicht Wissen, sondern Handeln.
– Herbert Spencer

Prävention und Gesundheitsförderung sind mehr als die Verhinderung unerwünschter Verhaltensweisen. In einem positiven Verständnis sind sie Türöffner für die Entfaltung der in Individuen, Organisationen und der Gesellschaft angelegten Potentiale. Die gemeinnützige FINDER Akademie für Prävention und erfahrungsbasiertes Lernen begleitet als Ausgründung aus der Universität Heidelberg seit 2013 hunderte Menschen und Organisationen dabei, den grundsätzlichen und neuen Herausforderungen des Lebens durch wissenschaftlich fundierte Angebote der beruflichen Qualifikation, Persönlichkeitsentwicklung und Beratung erfolgreich zu begegnen. Ausgangspunkt der Gründung war der Impuls, wissenschaftliche Erkenntnisse in die Praxis zu tragen und neue Evidenzen aus der Fortentwicklung vielversprechender Ansätze zu generieren. Dies begründet auch unsere Grundsätze: Gemeinnützigkeit, Transparenz, Selbstbestimmung, Ko-Kreation, Vielfalt und Wissenschaftlichkeit.

Wir freuen uns darauf, Sie kennenzulernen!

Aktuell

Veranstaltungen der Akademie

28Jun09:3017:00Fachtagung: "Oben ist das noch nicht angekommen!"Wie können wir die Qualität in der (Sucht-)Prävention gegen populistische Versuchungen sichern?

28Jun09:3017:00Fachtagung: "Oben ist das noch nicht angekommen!"Wie können wir die Qualität in der (Sucht-)Prävention gegen populistische Versuchungen sichern?

REBOUND

Das Lebenskompetenz- und Risikokompetenzprogramm für Jugendliche ab 14 Jahren

EUPC – Das Europäische Präventionscurriculum

Qualifizierungsprogramm für wirksame, ethische und nachhaltige Prävention

REBOUND

Das Lebenskompetenz- und Risikokompetenzprogramm für Jugendliche ab 14 Jahren

EUPC – Das Europäische Präventionscurriculum

Qualifizierungsprogramm für wirksame, ethische und nachhaltige Prävention

Veranstaltungen

REBOUND Schule

November

07Nov(Nov 7)08:3008(Nov 8)16:15REBOUND Schule #N2Nürnberg | Johann Pachelbel Realschule

12Nov(Nov 12)08:3013(Nov 13)16:15REBOUND Schule #N2Nürnberg | Johann Pachelbel Realschule

18Nov(Nov 18)08:3019(Nov 19)16:15REBOUND Schule #SH1Schleswig-Holstein

28Nov(Nov 28)08:3029(Nov 29)16:15REBOUND Schule #SH1Schleswig-Holstein

REBOUND Soziale Arbeit

Mai

14Mai(Mai 14)08:3015(Mai 15)16:15REBOUND für die Soziale Arbeit (#RNK)Rhein-Neckar | Fortbildung in Mannheim

September

09Sep(Sep 9)08:3010(Sep 10)16:15REBOUND für die Soziale Arbeit (#B)Berlin

November

14Nov(Nov 14)08:3015(Nov 15)16:15REBOUND für die Soziale Arbeit (#NÜR)Bayern | Nürnberg

Europäisches Präventionscurriculum

Oktober

14Okt(Okt 14)08:3018(Okt 18)16:30EUPC #1Basis- und Vertiefungsmodul des Europäischen Präventionscurriculums

Kalender

28Jun09:3017:00Fachtagung: "Oben ist das noch nicht angekommen!"Wie können wir die Qualität in der (Sucht-)Prävention gegen populistische Versuchungen sichern?

Veranstaltungsdetails

Von vielen längst totgeglaubte Konzepte bedrohen derzeit das erreichte Niveau an Qualität in der Suchtprävention. In den letzten Jahren hatte die Diskussion um Qualitätsstandards und Wirksamkeit in der Prävention viele Fortschritte gemacht. Nachgewiesen unwirksame oder auch potentiell schädliche Ansätze, wie Abschreckung, emotionalisierte Botschaften und reine Informationsvermittlung sind aber bei vielen politischen Entscheidern immer noch die Mittel der Wahl und aktuell wieder en vogue, wenn es um ihre Vorstellung von guter Prävention geht. Hat sich die (sucht-)präventive Fachwelt in den letzten Jahren zu sehr auf ihre eigene fachliche Qualifikation verlassen, und die Fort- und Weiterbildung von Entscheidungsträger/innen vernachlässigt? Viele fachlich abzulehnende Konzepte bieten für Entscheidungsträger insbesondere aus der Politik den Vorteil, dass sie unmittelbar sichtbar und einfach zu vermitteln sind. Wie kann dem strategisch besser begegnet werden? Konzepte wie die europäische Adaption des „Universal Prevention Curriculum“ und andere Ansätze, um Entscheider zu adressieren, werden auf der Tagung unter diesem Blickwinkel vorgestellt und diskutiert.

Wer profitiert von einer Teilnahme?
Herzlich eingeladen sind alle Fachkräfte, die sich mit Prävention und Gesundheitsförderung befassen und diese im Spannungsfeld zwischen Praxis, Wissenschaft und Politik gestalten: Präventionskoordinatoren, Präventionsspezialisten oder politische Entscheidungsträger, die für Prävention und Gesundheitsförderung verantwortlich sind. Interessierte Praktikerinnen und Praktiker sind ebenfalls willkommen.

Tagungsgebühr
Die Tagungsgebühr in Höhe von 15€ dient zur Deckung der Kosten für Speisen und Getränke.

Programm

    • Tag 1
    • 28. Juni 2019
    • 09:30 Ankunft und Registrierung09:30 - 10:00Ankunft und Registrierung

    • 10:00 Begrüßung und Einführung10:00 - 10:30Begrüßung und Einführung in die TagungReferenten: Frederick Groeger-Roth, Henrik Jungaberle, Maximilian von Heyden

    • 10:30 Keynote: “Wie sicher ist die Suchtprävention?“10:30 - 11:15Strategien, um Schaden durch Althergebrachtes zu vermeidenReferenten: Gregor Burkhart

    • 11:15 Keynote: „Brücken bauen zwischen Politik, Wissenschaft und Praxis – Erfahrungen aus dem Landesinstitut für Präventives Handeln“11:15 - 12:00Das Landesinstitut für Präventives Handeln (LPH) wurde 2009 im Saarland gegründet um die politischen Bemühungen in verschiedenen Bereichen der Prävention (pädagogische Prävention, Kriminalprävention, Gesundheitsförderung) zu bündeln und hier neue Wege aufzuzeigen. Strukturell als nachgeordnete Behörde des Innen- bzw. des Gesundheitsministeriums arbeiten wir sehr „politiknah“. In dem Vortrag soll aufgezeigt werden wie wir auf der einen Seite versuchen, unserer Arbeit Qualitätsstandards zu unterlegen und auf der anderen Seite politischen Entscheidungsträgern Möglichkeiten bieten können, die Maßnahmen und Programme, die wir umsetzen, politisch zu präsentieren. Das soll an verschiedenen Veranstaltungsformaten aufgezeigt werden sowie an der Möglichkeit, mit Evaluationsdaten zu den Programmen, die wir umsetzen politischen Entscheidungsträgern auch positive Argumente zu liefern, die die Durchsetzung entsprechender Programme unterstützen können.Referenten: Günter Dörr

    • 12:00 Mittagspause12:00 - 13:00Buffet

    • 13:00 Workshop 1: Anwaltschaft für hochwertige Prävention (auf Grundlage des EUPC)13:00 - 14:30Mit welchen Argumenten und Strategien kann es gelingen, evidenzbasierte Prävention gegenüber Praxis, Politik und Bevölkerung zu vermitteln?Referenten: Henrik Jungaberle

    • 13:00 Workshop 2: Das Präventionsgesetz als strukturelle Hilfe für hochwertige Prävention? (auf Grundlage des EUPC)13:00 - 14:30Der Settingansatz hat in den vergangenen Jahren nicht nur akademische Würdigung erfahren: Mit dem Präventionsgesetz wurden strukturelle Grundlage für die nachhaltige Stärkung der Prävention in Deutschland geschaffen. Der Workshop widmet sich der Frage, wie diese für die Praxis nützlich werden kann.Referenten: Maximilian von Heyden

    • 13:00 Workshop 3: Zertifizierung von Präventionsprogrammen (auf Grundlage der Grünen Liste)13:00 - 14:30Evaluierte und auf Wirksamkeit überprüfte Präventionsprogramme sind in Deutschland verfügbar. Wie kann erreicht werden, dass diese Ansätze angesichts der grassierenden Projektitis nachhaltiger eingesetzt werden? In dem Workshop werden Strategien diskutiert, um Entscheidungen vermehrt zugunsten evaluierter Programme auszurichten.Referenten: Frederick Groeger-Roth

    • 14:30 Kaffeepause14:30 - 15:00Kaffeepause

    • 15:00 Workshop 1: Das EUPC - Anwaltschaft für hochwertige Prävention15:00 - 16:30Mit welchen Argumenten und Strategien kann es gelingen, evidenzbasierte Prävention gegenüber Praxis, Politik und Bevölkerung zu vermitteln?Referenten: Henrik Jungaberle

    • 15:00 Workshop 2: Das Präventionsgesetz als strukturelle Hilfe für hochwertige Prävention (auf Grundlage des EUPC)15:00 - 16:30Der Settingansatz hat in den vergangenen Jahren nicht nur akademische Würdigung erfahren: Mit dem Präventionsgesetz wurden strukturelle Grundlage für die nachhaltige Stärkung der Prävention in Deutschland geschaffen. Der Workshop widmet sich der Frage, wie diese für die Praxis nützlich werden kann.Referenten: Maximilian von Heyden

    • 15:00 Workshop 3: Zertifizierung von Präventionsprogrammen (auf Grundlage der Grünen Liste)15:00 - 16:30Evaluierte und auf Wirksamkeit überprüfte Präventionsprogramme sind in Deutschland verfügbar. Wie kann erreicht werden, dass diese Ansätze angesichts der grassierenden Projektitis nachhaltiger eingesetzt werden? In dem Workshop werden Strategien diskutiert, um Entscheidungen vermehrt zugunsten evaluierter Programme auszurichten.Referenten: Frederick Groeger-Roth

    • 16:30 Zusammenfassung des Tages und Schlussbemerkungen16:30 - 17:00Zusammenfassung des Tages und Schlussbemerkungen

Referenten

  • Dr. Henrik Jungaberle

    Dr. Henrik Jungaberle

    FINDER Institut für Präventionsforschung

    URL henrikjungaberle.com

    FINDER Institut für Präventionsforschung

  • Dr. MPH Gregor Burkhart

    Dr. MPH Gregor Burkhart

    EMCDDA

    Dr. Gregor Burkhart (Dr. med., MPH.) Studium in Mainz (Medizin: 1985-1991) und Düsseldorf (Public Health: 1994-1996). Promotion an der Universität Düsseldorf 1994 über Krankheits- und Körperwahrnehmung im Candomblé-Kult in Salvador da Bahia. 1992-1996 Kinderarzttätigkeit in Köln-Chorweiler. Seit 1996 beim European Monitoring Centre for Drugs and Drug Addiction in Lissabon, Entwicklung der EDDRA Datenbank und der Evaluation Instruments Bank sowie des Prevention and Evaluation Resource Kit (PERK) und der Prevention Profiles auf der EMCDDA Website. Haupttätigkeit: Indikatoren zu entwickeln, um Formen, Funktionen, Angemessenheit und die Implementierung von Präventionsmaßnahmen und -politiken in Europa vergleichbar abbilden zu können. Gastdozent an der Universität von Granada seit 2003 und Mitbegründer der European Society for Prevention Research (2010).

    EMCDDA

  • Frederick Groeger-Roth

    Frederick Groeger-Roth

    Landespräventionsrat Niedersachsen

    Landespräventionsrat Niedersachsen

    Landespräventionsrat Niedersachsen

  • Maximilian von Heyden

    Maximilian von Heyden

    FINDER Akademie für Prävention und erfahrungsbasiertes Lernen

    vheyden.de

    URL https://vheyden.de

    FINDER Akademie für Prävention und erfahrungsbasiertes Lernen

  • Prof. Dr. Günter Dörr

    Prof. Dr. Günter Dörr

    Landesinstitut für Präventives Handeln

    1972-1975 Studium an der Pädagogischen Hochschule des Saarlandes in Saarbrücken 1979-1981 Aufbaustudium Sonderpädagogik an der Erziehungswissenschaftlichen Hochschule Mainz 1981-1987 Studium der Psychologie an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken Berufstätigkeit: 1975-1985 Lehrer an verschiedenen Grund-, Haupt- und Sonderschulen des Saarlandes 1985-1990 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fachrichtung Allgemeine Erziehungswissenschaft der Universität des Saarlandes. 1990-1992 Sonderschullehrer an der Schule für Körperbehinderte in Püttlingen 1992 - 2008 Professor für Allgemeine Pädagogik mit dem Schwerpunkt Medienpädagogik an der Pädagogischen Hochschule Weingarten seit 01.01.2009 Leiter des Instituts für Präventives Handeln

    URL https://www.saarland.de/lph.htm

    Landesinstitut für Präventives Handeln

Zeit

(Freitag) 09:30 - 17:00

Ort

Landespräventionsrat Niedersachsen

Siebstraße 4

Anmeldung

Betrag €15,00

Wie viele Personen? -1 +

Gesamtpreis €15,00

Sie haben noch eine Frage vor der Anmeldung?
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