Wir verbinden Präventionsforschung mit dem Alltag von Schulen, Kommunen und Jugendhilfe.

Evidenzbasierte Programme, internationale Qualitätsstandards und lokales Erfahrungswissen entstehen oft in getrennten Räumen. Unser Beitrag ist, sie in systematische, mehrjährige Praxis zu überführen.

FINDER e.V. · gemeinnütziger Leistungserbringer nach § 20a SGB V · seit 2013

9
Programme
Für drei Settings und für Fachkräfte
263
Lebenswelten in Begleitung
Kommunen, Schulen, stationäre Jugendhilfe
21
Länder im Netzwerk
Konsortien, Adaptionen, wissenschaftlicher Austausch
Drei Settings

Wo wir arbeiten.

Settingbasierte Prävention nach § 20a SGB V kennt Lebenswelten, nicht Zielgruppen. Drei Settings, drei Ankerprogramme – nebeneinander vergleichbar.

Vergleich der drei FINDER-Settings: Schule, Kommune, Jugendhilfe.
Kriterium Schule Lebenswelt nach § 20a SGB V Wo Kinder und Jugendliche lernen. Kommune Lebenswelt nach § 20a SGB V Wo Kinder und Jugendliche aufwachsen. Jugendhilfe Setting nach SGB VIII · § 20a-Förderung möglich Wo Kinder und Jugendliche Halt finden.
Ankerprogramm Weitblick Communities That Care PULSAR
Wer beauftragt Schulleitung mit schulischem Steuerungsgremium Kommunale Koalition Einrichtung mit Träger
Einstieg Alle Schul-Angebote Alle Kommunal-Angebote Alle Jugendhilfe-Angebote
Für Fach- und Führungskräfte
Qualifizierungen für Fachkräfte in allen drei Settings: EUPC als europäischer Qualitätsstandard und PROXI für entwicklungsorientierte Radikalisierungsprävention.

Nicht sicher, was zu Ihrem Anliegen passt? Zum Wegweiser

So arbeiten wir

Evidenz informiert, das Feld entscheidet.

  1. Internationale Evidenz

    Evidenzregister wie die Grüne Liste Prävention und Blueprints bewerten, wie gut die Wirkung eines Programms belegt ist.

  2. Lokale Daten

    Mit Jugendbefragungen, Schulanalysen und strukturierten Einschätzungen in Einrichtungen erheben wir, welche Risiko- und Schutzfaktoren vor Ort ausgeprägt sind.

  3. Gesamtbeschluss im Setting

    Was umgesetzt wird, beschließen die Beteiligten gemeinsam: die kommunale Koalition, das schulische Steuerungsgremium, die Einrichtung mit ihrem Träger.

Empfehlungen richten sich nach dem ermittelten Bedarf. Passt ein Programm anderer Anbieter besser, sagen wir das.

Aktuell

Neu
  1. Mediathek · Fachvorträge · 14. Oktober 2026

    Prof. Dr. Dr. Thomas Fuchs – Verkörperung, Entkörperung und psychische Gesundheit

    Vortrag von Prof. Dr. Dr. Thomas Fuchs auf der Tagung „Unter welchen Bedingungen? Psychische Gesundheit und die Frage nach dem guten Aufwachsen“ am 14. Oktober 2026 in Heidelberg.

  2. Magazin · Forschung · 03. August 2026

    Wer darf Prävention machen?

    Wer Prävention machen darf, entscheidet in Deutschland vor allem die Krankenkasse, und sie prüft genau. Ansonsten darf sich jeder „Präventionsexperte“ nennen. Was Professionssoziologie und Kompetenzforschung zu dieser Asymmetrie sagen.

  3. Magazin · Ethik · 10. Juli 2026

    Die unfeine Frage: Warum die Soziale Arbeit ihre Wirkung selten prüft

    Die Berufsethik der Sozialen Arbeit zählt „Nicht schaden“ und „Effektivität“ zu ihren obersten Prinzipien, geprüft wird beides selten. Warum die Frage nach der Wirkung im Fach als unfein gilt, und warum sie zu stellen fürsorglich ist, nicht kalt.

Fokusprojekt · laufend

PROXI – Expertise fördern, Präventionsarbeit stärken

Zwischen Radikalisierungsforschung und kommunaler Praxis klafft eine Transferlücke. PROXI qualifiziert Fach- und Führungskräfte, damit entwicklungsorientierte Prävention in Schule, Jugendhilfe und Kommunen ankommt.

Förderung: Landespräventionsrat Niedersachsen · seit 2025

Kurzfilm · Mediathek

Prävention nach Maß – Communities That Care in drei Minuten.

Die Kernbotschaft von Communities That Care, in drei Minuten visualisiert: wie kommunale Koalitionen lokale Risiko- und Schutzfaktoren lesen und daraus eine mehrjährige Präventionsstrategie entwickeln.

Communities That Care 3 Minuten Kurzfilm, 2025
Reichweite

Wo unsere Programme laufen.

225 Prozesse nach § 20a SGB V in Schulen, Kommunen und stationärer Jugendhilfe, in sechs Präventionsprogrammen mit gemeinsamem Qualitätsrahmen. Forschungsprojekte und internationale Standorte sind in der Gesamtzahl der Lebenswelten enthalten, auf dieser Karte nicht.

CTC Programm Planungs- und Steuerungssystem für kommunale Prävention – datengestützt, evidenzbasiert, mit dokumentiertem Nutzen-Kosten-Verhältnis 1:12,88 (WSIPP). Zum Programm → PULSAR Programm Strukturierter Organisationsentwicklungs-Prozess für stationäre Jugendhilfeeinrichtungen zu Substanzkonsum und Entwicklungsförderung – seit 2018 gemeinsam mit mudra e.V. Nürnberg entwickelt; Förderung nach § 20a SGB V möglich. Zum Programm → REBOUND Programm Curriculum zur Lebens- und Risikokompetenz für Jugendliche und junge Erwachsene ab 14 Jahren. 12–16 Unterrichtseinheiten, in Schule, Berufsschule, Hochschule und Jugendhilfe einsetzbar. Zum Programm → STC Programm In zwei Jahren zu einem belastbaren, datengestützten Präventionskonzept. Schools That Care verbindet internationale Evidenz mit den Bedarfen Ihrer Schülerschaft und führt Steuerungsgremium, Kollegium und Schulkonferenz Schritt für Schritt zusammen. Damit gesundes Aufwachsen in der Schule kein Zufall bleibt, sondern Auftrag wird. Zum Programm → Unplugged Programm Schulisches Curriculum zur substanzbezogenen Prävention in Klasse 7 und 8. 12 Unterrichtsstunden, im Klassenverband von qualifizierten Lehrkräften umgesetzt. Zum Programm → Weitblick Programm In zwei Jahren zu einem datengestützten Präventionskonzept: anonyme Schülerbefragung, Bedarfsanalyse, evidenzbasierte Maßnahmen aus der Grünen Liste Prävention, dauerhafte Integration in den Schulalltag. Bundesweit für Schulen aller Schulformen kostenfrei – finanziert vom PKV-Verband, extern evaluiert an der Medizinischen Hochschule Hannover. Zum Programm →

Die Karte zeigt die aktuell laufenden Präventionsprojekte nach § 20a SGB V. Weitere Lebenswelten arbeiten mit FINDER-Programmen ausserhalb dieses Rahmens: REBOUND etwa in allen 16 Bundes­ländern sowie in Luxemburg, Rumänien, Mauritius, Österreich und der Schweiz.

Kartengrundlage: Natural Earth (CC0) – eigene Darstellung

Länder, in denen FINDER als Konsortialpartner, bei Programmadaptionen oder in wissenschaftlichen Kooperationen mitarbeitet.

  • EU-Konsortialpartner
  • Programmadaption
  • Wissenschaftliche Kooperation
  • Evaluationspartner
  • Sitz oder EU-Agentur
  • Aktive Programmpräsenz
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Für Anfragen zu Programmen, Projekten und Kooperationen: Geschäftsstelle, Presse und Vorstand, jeweils mit eigener Ansprechperson.

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Mandy Martusewitsch, M.Sc.