REBOUND Soziale Arbeit

Umfassendes Konzept zur Suchtprävention und Entwicklungsförderung in stationären Einrichtungen der Jugendhilfe

Konzept

Einrichtungen der stationären Jugendhilfe sind geschützte Orte, an denen junge Menschen in einem verlässlichen Beziehungsrahmen ihre individuellen Potentiale entfalten können. Neben der Entwicklung personaler und sozialer Kompetenzen umfasst das auch die Aneignung gesunder Verhaltensweisen und das Erlernen eines verantwortungsbewussten Umgangs mit Alkohol und anderen Drogen.

Dies ist insbesondere deshalb relevant, da Jugendliche in der stationären Jugendhilfe deutlich mehr und teilweise riskanter legale und illegale Substanzen konsumieren als Gleichaltrige in der Allgemeinbevölkerung (Schu et al., 2015). Zudem kumulieren in ihren oft belasteten Biographien weitere Risikofaktoren, die eine Entwicklung substanzbezogener Störungen im Erwachsenenalter begünstigen. Somit ist die konzeptionelle Verankerung suchtpräventiver Strategien in diesem Setting besonders angezeigt.

REBOUND ist ein praxiserprobtes und wissenschaftlich evaluiertes Lebenskompetenz- und Risikokompetenzprogramm, das am Beispiel des Themas Alkohol und andere Drogen Jugendliche ab dem 14. Lebensjahr zur Entwicklung wichtiger Sozial- und Selbstkompetenzen anregt. Auf verhältnispräventiver Ebene unterstützt REBOUND Einrichtungen der Sozialen Arbeit bei der angemessenen Reaktion auf riskante Konsumverhaltensweisen, um so den Rahmen für ein gesundes Aufwachsen zu schaffen.

In der nach individueller Vereinbarung an 2×2 Tagen durchgeführten Weiterbildung erlernen die Mitarbeiter*innen die Durchführung des Programms und erarbeiten einrichtungsspezifische Vorgehensweisen für den Umgang mit Konsumvorfällen.

Geförderte Teilnahme

Jugendhäuser und Einrichtungen der stationären Jugendhilfe können die Einführung von REBOUND als Teil der Entwicklung eines präventiven Gesamtkonzeptes einschließlich Supervision auf Grundlage des § 20a SBG V finanzieren lassen.

Anmeldung

Preis: Kostenlose Teilnahme

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