REBOUND im Überblick
REBOUND vermittelt Jugendlichen und jungen Erwachsenen ab 14 Jahren Lebens- und Risikokompetenz – über ein standardisiertes Curriculum, das im Klassen- oder Seminarverband umgesetzt wird. Multiplikatoren (Lehrkräfte, Sozialpädagogen, Hochschulpersonal) werden in einer dreitägigen Fortbildung qualifiziert und setzen das 12- bis 16-stündige Curriculum anschließend in ihrer eigenen Praxis um.
REBOUND gehört zu den meistverbreiteten schulbasierten Präventionsprogrammen im deutschsprachigen Raum und ist auf der Grünen Liste Prävention gelistet.
Zielgruppe
- Jugendliche und junge Erwachsene ab 14 Jahren
- Settings: weiterführende Schulen (Sekundarstufe II), Berufsschulen, Hochschulen, Jugendhilfe
- Multiplikatoren in genannten Settings
Programmseite mit allen Details
Die vollständigen Inhalte – Curriculum-Übersicht, Termine der Multiplikatoren-Fortbildung, Materialien, Forschungsergebnisse und Kontakt für interessierte Institutionen – sind auf der Programmseite gebündelt.
Zur Programmseite rebound.schule →
Aktuelle Weiterentwicklung: REBOUND 2.0
REBOUND wird derzeit im Rahmen eines durch das Bundesministerium für Gesundheit über das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) geförderten Projekts weiterentwickelt. REBOUND 2.0 aktualisiert Medienbausteine, erweitert die Zielgruppe auf junge Erwachsene bis 25 Jahre, entwickelt ein hybrides Trainer-Konzept und wird durch das Institut für Psychologie der Universität Greifswald extern evaluiert.
Laufzeit: 01.06.2024 – 31.12.2026.
REBOUND für spezifische Settings
- REBOUND Schule und Hochschule – Standardanwendung (siehe Programmseite)
- REBOUND Soziale Arbeit – im Kontext von stationärer Jugendhilfe: Siehe das separate Programm PULSAR, das methodisch auf REBOUND aufbaut und um organisationsentwicklerische Elemente erweitert
Finanzierung
Die Multiplikatoren-Fortbildung ist kostenpflichtig. Die Umsetzung des Curriculums ist teilweise nach § 20a SGB V förderfähig – insbesondere wenn REBOUND in eine schulische Setting-Strategie eingebettet ist.