Mission und sechs Werte.
Gemeinnützigkeit, Wissenschaftlichkeit, Transparenz, Selbstbestimmung, Ko-Kreation, Vielfalt – die Haltung, aus der FINDERs Programm- und Projektarbeit entsteht.
FINDER setzt sich für eine gerechtere und gesündere Gesellschaft ein. Wirksame, ethische und nachhaltige Prävention und Gesundheitsförderung sind dafür ein Mittel, kein Selbstzweck.
FINDER verbindet die internationale Präventionsforschung mit der Praxis in Schulen, Kommunen und der Jugendhilfe. Unsere Zielgruppen sind nicht einzelne Kinder oder Jugendliche, sondern die Strukturen, in denen sie aufwachsen. Wer in wirksame Strukturen investiert, erreicht mehr Kinder mit weniger Ressourcen.
Vier Kernaktivitäten
-
Entwickeln und implementieren
evidenzbasierter Präventions- und Gesundheitsförderungsprogramme – als Curricula, Setting-Prozesse und mehrjährige Organisationsentwicklung.
-
Beraten
Verantwortliche in Kommunen, Schulen und Politik bei der Verankerung und Evidenzbasierung wirksamer Prävention.
-
Qualifizieren
Fachkräfte in evidenzbasierter Prävention – über das Magazin, EUPC-Fortbildungen und Begleitung vor Ort in Schulen, Kommunen und Einrichtungen.
-
Vernetzen
wissenschaftsbasierte Akteure und Strukturen, national und europäisch – im Austausch mit EUDA, EUSPR und nationalen Präventionsräten.
Gemeinnützigkeit.
Als eingetragener, gemeinnütziger Verein arbeiten wir dem Gemeinwohl verpflichtet, nicht der Gewinnmaximierung. Überschüsse fließen zurück in Programmentwicklung, Wissenschaftsarbeit und die Qualifizierung unseres Kollegiums. Alle Gehaltsstrukturen orientieren sich am öffentlichen Dienst.
Wissenschaftlichkeit.
Wir setzen Methoden ein, deren Wirksamkeit wissenschaftlich belegt ist – durch kontrollierte Studien, Metaanalysen, systematische Reviews. Wir verfolgen den internationalen Stand der Präventionsforschung, ordnen ihn im Magazin für die deutsche Praxis ein und halten einen unabhängigen Wissenschaftlichen Beirat.
Transparenz.
Finanzierung, Governance, Projektlaufzeiten und -ergebnisse machen wir öffentlich zugänglich. Jedes drittmittelfinanzierte Projekt nennt Förderer, Laufzeit und Konsortialpartner.
Selbstbestimmung.
Prävention ist keine Bevormundung. Unsere Angebote respektieren die Selbstbestimmung der Zielgruppen: Kinder und Jugendliche werden einbezogen, nicht instrumentalisiert; Kommunen und Schulen entscheiden datenbasiert, welche Bedarfe für sie priorisiert werden. Wirksamkeit entsteht durch Passung, nicht durch Paternalismus.
Ko-Kreation.
Wir entwickeln Programme und Projekte nicht im akademischen Elfenbeinturm, sondern mit denen, die damit arbeiten – Lehrkräften, Schulsozialarbeit, kommunalen Präventionsfachkräften, Jugendlichen selbst. Internationale Adaptionen durchlaufen eine systematische kulturelle Anpassung.
Vielfalt.
Die Zielgruppen unserer Programme sind divers – in Herkunft, Bildungsweg, religiöser oder sozialer Zugehörigkeit. Unsere Programme reflektieren das. Unser Kollegium ist interdisziplinär besetzt; diese Interdisziplinarität ist Methode, nicht Dekoration.
Mehr Organisation.
- Geschichte FINDER von der Gründung 2013 an der Medizinischen Fakultät Heidelberg bis heute – Meilensteine, Projekte und inhaltliche Entwicklung.
- Unser Ansatz Warum Evidenzbasierung. Wie § 20a SGB V FINDERs Arbeit strukturiert. Welche Rolle die Grüne Liste Prävention spielt.
- Vorstand Der Vorstand von FINDER e.V. – Maximilian von Heyden (Vorsitz), Prof. Dr. Benjamin Löhner, Vivien Voit.
- Wissenschaftlicher Beirat Fünf Forschende aus Prävention, Gesundheitspsychologie, Bildungswissenschaft, Psychiatrie und europäischer Präventionspolitik.