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  1. Keine gesunden Schulen ohne gesunde Lehrkräfte: Was über die Umsetzung von Programmen zur Lehrkräftegesundheit bekannt ist

    Ein Scoping Review zeigt: Bei Programmen für die psychische Gesundheit von Lehrkräften ist gut belegt, was wirkt – wie sie im Schulalltag ankommen, bleibt unterbelichtet. Eine Einordnung für die Präventionspraxis.

    Prävention
  2. Intellektuelle Redlichkeit in der Prävention: Vom Tugendbegriff zur Methode

    Wie aus dem Tugendbegriff der intellektuellen Redlichkeit eine methodische Praxis wird: drei Evidenztypen, Scared Straight als warnendes Beispiel (Odds Ratio 1,68), drei Bias-Mechanismen und Risikokompetenz als ihre kommunikative Form.

    Ethik
  3. Aufmerksamkeit als Präventionsthema: Was aus Metzingers Bewusstseinskultur für die schulische Praxis folgt

    Metzingers Diagnose der Aufmerksamkeitsökonomie hält stand, seine Therapieempfehlung nicht: Schulische Achtsamkeitsprogramme greifen laut MYRIAD bei Jugendlichen nicht. Was folgt, ist eine Verhältnis-Politik der Aufmerksamkeit.

    Ethik
  4. Wenn Wissenschaft geleugnet wird

    31 Techniken der Wissenschaftsleugnung (Cook, 2020), übertragen auf die Prävention: Wie man erkennt, wann ein berechtigter Einwand aufhört, die Evidenz zu prüfen, und anfängt, sie zu vermeiden – ein Spiegel auch für die Evidenzseite.

    Prävention
  5. Kleine Effekte, große Fragen: Was eine neue Metaanalyse über schulische Interventionen zur psychischen Gesundheit verrät

    Eine Metaanalyse über 18 randomisierte Studien findet für schulische Programme zur psychischen Gesundheit nur einen Gesamteffekt von Hedges’ g = 0,068, bei universellen Angeboten noch kleiner. Liegt der Nutzen nahe null, wiegt jeder iatrogene Effekt schwer.

    Prävention
  6. Prävention wird Schulentwicklung

    Das SWK-Gutachten 2026 verlangt von Schulen, künftig auch Wohlbefinden und soziale Eingebundenheit ihrer Schülerschaft systematisch zu erheben – Prävention wird damit Kernaufgabe der Schulentwicklung. Welche erprobten Verfahren das bereits leisten.

    Bildung
  7. Wenn Verständigung gelingt: Warum die deutsche Prävention Partizipation und Evidenz zusammendenken muss

    Partizipativ oder evidenzbasiert? Der Gegensatz, der die deutsche Prävention durchzieht, ist falsch. Wie Habermas’ Diskursethik, das kommunale Modell Communities That Care und der Rechtsrahmen zeigen, dass beides zusammengehört.

    Prävention
  8. Das Gelegenheitsfenster: Warum gute Evidenz allein keine Präventionspolitik macht

    Ein Abschreckungsprojekt tourt gegen den geschlossenen Rat der Fachwelt erfolgreich durch deutsche Kommunen. Was die Policy-Forschung über dieses Scheitern der Evidenz weiß – und was wirksame Advocacy für Prävention von ihr lernen kann.

    Forschung
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Mandy Martusewitsch, M.Sc.