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Ältere Beiträge.

Früher erschienene Magazin-Texte – chronologisch, nach Veröffentlichungsdatum geordnet. Über die Rubrik-Links gezielt nach Feld blättern.

Beiträge

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  1. Primum non nocere: Wenn schulbasierte Mental-Health-Programme schaden statt helfen

    Zwei Studien von 2025 zeigen, dass schulische Programme für die psychische Gesundheit auch schaden können: Ein Scoping Review fand bei methodisch strengen Studien 33 Prozent negative Ergebnisse, die AWARE-Studie höhere emotionale Belastung nach Programmende.

    Prävention
  2. Die unsichtbare Hand: § 20a SGB V, Marktmechanismen und evidenzbasierte Steuerung in der Prävention und Gesundheitsförderung

    Das Präventionsgesetz baut, was Julian Le Grand einen Quasi-Markt nennt: Lebenswelten wählen, Kassen finanzieren entlang evidenzbasierter Kriterien. Warum die Mittel steigen und die Erreichung der Benachteiligten dennoch sinkt – und was die Lücke schließt.

    Prävention
  3. Schulgesundheitsfachkraft in Deutschland

    Eine Fachkraft, die Akutversorgung, individuelle Förderung und Schulentwicklung zugleich leisten soll, ist drei Berufe in einem. Warum die Wirkung an der Rollenkonstruktion scheitert und ein Modell mit zwei klar profilierten Rollen besser zur Befundlage passt.

    Prävention
  4. Verhältnisprävention bei riskanten Konsummustern und Verhaltensweisen: Ein unterschätzter Ansatz mit großem Potenzial

    Werbeverbote, Steuern, Mindestalter, Glasdesign: Verhältnisprävention gestaltet die Kontexte des Konsums. Die Evidenz (García-Pérez et al., 2025) zeigt sie oft wirksamer als Ansätze am Individuum und versteht sie als Akt sozialer Gerechtigkeit.

    Prävention
  5. Die digitale Welt und das Wohlbefinden von Kindern: Erkenntnisse der OECD-Studie für die Präventionsarbeit

    98 Prozent der 15-Jährigen besitzen ein Smartphone, rund 10 Prozent zeigen Anzeichen problematischer Social-Media-Nutzung: Was der OECD-Bericht „How's Life for Children in the Digital Age?“ (2025) für die Präventionsarbeit bedeutet.

    Prävention
  6. Goethe 2030 – Wie eine Schulgemeinschaft Zukunft gestaltet

    Ein Gespräch mit Schulleiter Daniel Schimmer über den Entwicklungsprozess Goethe 2030 an der Goethe-Gemeinschaftsschule Kiel: Schule als Verantwortungsgemeinschaft, Partizipation mit Struktur und Gesundheitsförderung als fester Teil der Schulentwicklung.

    Bildung
  7. Das isländische Präventionsmodell: Zwischen Erfolgserzählung und Evidenzlücke

    Reykjavíks Konsumrückgänge sind real, eine randomisierte Wirkstudie zum Modell fehlt bis heute: Warum das isländische Präventionsmodell als Prozessrahmen inspiriert, als kausale Erfolgsgeschichte aber unbelegt bleibt – und was Kommunen daraus lesen können.

    Prävention
  8. Was bleibt, wenn die Förderung endet? Nachhaltigkeit von Innovationen in Prävention und Gesundheitsförderung

    Was bleibt drei Jahre nach dem letzten Förderbescheid? Implementationsforschung zeigt: Vollständige Verstetigung ist die Ausnahme, partielle Erosion der Normalfall. Nachhaltigkeit ist ein eigenständiges Ergebnis und am Ende eine Verteilungsfrage.

    Prävention
  9. Smartphone-Restriktion als pädagogische Intervention: Qualitative Beobachtungen einer Schulleitung

    Seit 2023 sammelt eine Brandenburger Oberschule alle Handys im Klassensafe. Die Rektorin berichtet im Gespräch von ruhigeren Pausen, weniger Mobbing und höherer Konzentration – Alltagsbeobachtungen, kein Wirksamkeitsnachweis.

    Bildung
  10. Ein Morgenritual, das verbindet: Die Kraft der positiven Begrüßung – Ein Erfahrungsbericht aus der Grundschule Lütjensee

    Ein Erfahrungsbericht aus der Grundschule Lütjensee: Wie die persönliche Begrüßung jedes Kindes an der Klassentür den Schulstart verändert, das Klassenklima beruhigt und stille Kinder genauso erreicht wie laute.

    Bildung
  11. Förderung der Schülerpartizipation am Beispiel des Eichsfeld Gymnasium Duderstadt

    Wie aus einer Schülervertretung gelebte Beteiligung wird: zwei Beratungslehrkräfte des Eichsfeld Gymnasiums Duderstadt über Geschäftsordnung, selbstgedrehte Erklärvideos, eine Mini-SV für die Jüngeren und kleine Erfolgserlebnisse als Motor.

    Bildung
  12. Partizipation in der Gesundheitsförderung: Community-Beteiligung, Cluster-Evidenz und die deutsche Forschungslücke

    Partizipation in der Gesundheitsförderung wirkt messbar: Cluster-randomisierte Studien zu Frauengruppen senkten die Neugeborenenmortalität um 33 Prozent, am stärksten bei den ohnehin Marginalisierten. Die deutsche Forschungslücke ist eine Förderlücke.

    Forschung
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Mandy Tuxhorn, M.Sc.