Gesundheitsförderung.
Gesundheitsförderung als komplementärer Rahmen zur Prävention: Salutogenese, Settings.
7 Beiträge zum Thema Gesundheitsförderung
chronologisch
- Ethik
Aufmerksamkeit als Präventionsthema: Was aus Metzingers Bewusstseinskultur für die schulische Praxis folgt
Metzingers Diagnose der Aufmerksamkeitsökonomie hält stand, seine Therapieempfehlung nicht: Schulische Achtsamkeitsprogramme greifen laut MYRIAD bei Jugendlichen nicht. Was folgt, ist eine Verhältnis-Politik der Aufmerksamkeit.
- Prävention
Schulgesundheitsfachkraft in Deutschland
Eine Fachkraft, die Akutversorgung, individuelle Förderung und Schulentwicklung zugleich leisten soll, ist drei Berufe in einem. Warum die Wirkung an der Rollenkonstruktion scheitert und ein Modell mit zwei klar profilierten Rollen besser zur Befundlage passt.
- Bildung
Goethe 2030 – Wie eine Schulgemeinschaft Zukunft gestaltet
Ein Gespräch mit Schulleiter Daniel Schimmer über den Entwicklungsprozess Goethe 2030 an der Goethe-Gemeinschaftsschule Kiel: Schule als Verantwortungsgemeinschaft, Partizipation mit Struktur und Gesundheitsförderung als fester Teil der Schulentwicklung.
- Forschung
Partizipation in der Gesundheitsförderung: Community-Beteiligung, Cluster-Evidenz und die deutsche Forschungslücke
Partizipation in der Gesundheitsförderung wirkt messbar: Cluster-randomisierte Studien zu Frauengruppen senkten die Neugeborenenmortalität um 33 Prozent, am stärksten bei den ohnehin Marginalisierten. Die deutsche Forschungslücke ist eine Förderlücke.
- Prävention
Lehrergesundheit im Fokus: Neue Erkenntnisse zu Belastungen und Resilienzfaktoren
Eine Auswertung der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung zeigt: Lehrkräfte sind stärker erschöpft als andere Berufsgruppen, am schwersten wiegt die emotionale Belastung. Als Schutzfaktoren wirken kollegiale Unterstützung und das Abschalten nach der Arbeit.
- Prävention
Schülerpartizipation in der Gesundheitsförderung: Was die Evidenz hergibt – und was nicht
Die erste systematische Übersicht zur Schülermitwirkung (Griebler et al., 2017) trennt echte von symbolischer Beteiligung und zeigt: Sie geht mit positiven persönlichen Wirkungen einher, belegt aber nicht, dass sie diese verursacht.
- Prävention
Soziale Determinanten von Gesundheit: Was wir wissen, was wir nicht wissen, und was daraus folgt
Der soziale Gradient ist robust: In Deutschland trennen 4 bis 9 Lebensjahre das unterste vom obersten Einkommensquintil. Was Evidenz und Ethik daraus folgern, und warum weder reine Strukturpolitik noch reiner Individualfokus genügt.
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